Fallstudie Arctic Blue Gin

Hell leuchtende Polarlichter: Eine neue Kartonbox für preisgekrönten finnischen Gin

Fallstudie zur nachhaltigen Veredelung einer Verpackung in der Getränkeindustrie

„Spirit of the Year“, „Double Gold“ und „Design Gold“ – das sind nur drei der vielen Auszeichnungen, die das Getränke-Label Arctic Blue Beverages für seinen Arctic Blue Gin bereits gewonnen hat. Die finnische Destillerie hat es sich zur Aufgabe gemacht, die arktische Natur in einer Flasche einzufangen. Das Ergebnis sind mehrfach preisgekrönte Premium-Spirituosen, die von Master Distiller Asko Ryynänen und Master Chef Jaakko Sorsa in stolzer Handarbeit entwickelt und hergestellt werden.

Arctic Blue Beverages setzt dabei ausschließlich auf sorgfältig ausgewählte, natürliche Zutaten der Arktis: wilde Beeren, nordische Kräuter und frisches Quellwasser. Nicht nur deshalb liegt dem Unternehmen der Erhalt der nördlichen Natur, ihrer langen Winter und ihrer reinen Rohstoffe sehr am Herzen. Ryynänen und Sorsa machen sich über Umweltschutz mindestens ebenso viele Gedanken wie über ihre Rezepte. Aus diesem Grund haben sie in Kooperation mit der finnischen KURZ-Niederlassung Tavani Oy, Starcke Oy und Grano Oy eine nachhaltigere Gestaltung der Umverpackung ihres berühmten Arctic Blue Gin angestrebt.

Das Projekt wurde mit mehreren starken Partnern umgesetzt:

Tavani Oy

Das im Jahr 1973 gegründete Unternehmen vertreibt die innovativen und nachhaltigen Veredelungslösungen von KURZ auf dem finnischen Markt.

Grano

Das Multisektor-Unternehmen bietet von Digital bis Print ein breites Portfolio an Marketing- und Kommunikationslösungen auf dem finnischen Markt an.

Starcke Oy

Starcke hat sich auf die Herstellung umweltfreundlicher, faserbasierter Verpackungen spezialisiert und begleitet Kunden durch den gesamten Entwicklungsprozess. Es ist es das älteste Holografie-Unternehmen der Welt.

Metsä Board

Metsä ist einer der führenden europäischen Hersteller von hochwertigen, innovativen Verpackungslösungen aus nachhaltig angebauten Ressourcen.


Das Ziel

Arctic Blue Beverages wollte bei der Kartonbox für den Arctic Blue Gin auf ein nachhaltigeres Veredelungsprodukt umsteigen. Ryynänen und Sorsa erschien die vollflächige Laminierung der Oberfläche nicht mehr zeitgemäß. Das neue Verpackungsdesign sollte nicht nur das Leuchten der Nordlichter spektakulär wiedergeben, sondern im Sinne eines optimierten Prozesses auch schneller und besser für kleine Chargen und länderspezifische Varianten anpassbar sein.

Die Gin-Meister erhielten nämlich immer wieder Kundenanfragen für maßgeschneiderte Kleinserien, die auf unterschiedlichen Märkten mit jeweils spezifischen Texten und Zeichen angeboten werden sollten. Dies war aber mit dem bisherigen Dekorationsprozess nicht umsetzbar. Das alte und neue Design, welches auf einem Foto von Eeva Mäkinen basiert, zieht sich über drei Seiten der Schachtel. Die vierte Seite bot sich demnach für entsprechende Design-Varianten an. Die rückseitigen Medaillen wurden mit einer mattgolden KURZ-Veredelung heißgeprägt.


Die Lösung

Die nachhaltig hergestellte Faltschachtel von Metsä Board erhält zunächst im Druckhaus Grano Passermarken per Offset-Druck. Bei Starcke erfolgt dann die Prägung der diffraktiven Effekte mittels LIGHT LINE® Laser Seamless von KURZ. Danach geht die Box zurück zu Grano, wo die applizierte Heißprägeveredelung und die Textbereiche lithografisch überdruckt werden. Im vierten und letzten Schritt werden – wieder zurück bei Starcke – schließlich die Award-Medaillen, die der Arctic Blue Gin bereits gewonnen hat, mittels Heißprägen und LUXOR® Matt Gold 428 veredelt. Bäume, Logo, die lappländischen Berge und Seeküste wurden ebenfalls mehrschichtig geprägt.

Durch die mehrstufige Prägung wird die Faltschachtel zu einem wahren Kunstwerk mit sowohl optischen als auch taktilen Highlights. Und die Nachhaltigkeitsziele des Kunden werden ebenfalls voll erfüllt. Durch den neuen, plastikfreien Dekorationsprozess ist keine Laminierung mehr notwendig. Da die KURZ-Veredelung nur punktuell auf das Produkt transferiert wird, bleibt die Faltschachtel trotz ihrer hochwertigen Veredelung mit „coolen“ Spezialeffekten komplett recycelbar.

„Die Umverpackung zieht sofort alle Blicke auf sich und unterstreicht mit ihrem Polarlichter-Motiv die Geschichte von Arctic Blue Beverages. Zudem kann die Box mit dem neuen Veredelungsverfahren nun auch viel flexibler an unterschiedliche Design-Anforderungen angepasst werden. Das ist wichtig, um auch kleinere Märkte zu erschließen“,


ergänzt Ari-Veli Starcke, Vorstandsvorsitzender bei Starcke.


Warum KURZ?

Der Markt für alkoholische Getränke ist hart umkämpft. Es reicht heute nicht mehr aus, „nur“ ein hervorragendes Produkt herzustellen, denn die Kaufentscheidung hängt darüber hinaus maßgeblich von der Verpackung und ihrem Design ab. Es geht darum, das Interesse der Verbraucher für das Getränk schon im Regal zu wecken. Und genau dafür ist Heißprägung eine bevorzugte Dekorationslösung für den Hochglanzdruck auf Premium-Spirituosen.

Heißprägen ist eine attraktive Veredelungstechnologie zur Dekoration von Druckprodukten mit einzigartigen Glanz- und Metallic- sowie diffraktiven und haptischen Effekten. Damit ziehen hochwertige Getränke wie der Arctic Blue Gin garantiert die Aufmerksamkeit der Käufer am Point of Sale aus sich.

Die Vorteile von Heißprägen im Überblick:

  • Ästhetische Designs mit Hochglanz-, diffraktiven und haptischen Effekten
  • Äußerst schnelle Verarbeitung
  • Geeignet für eine Vielzahl von Substraten
  • Attraktives Preis-Leistungs-Verhältnis
  • Starke Haftung und Haltbarkeit
  • Geeignet für das Überdrucken
  • Keine Vor- oder Nachbehandlung wie Grundierung oder Härtung erforderlich
  • 100 % recycelbar und deinkbar
  • Kein Einfluss auf den Kompostierprozess 


Bestellen Sie noch heute unsere Broschüre zu „Der Heißpräge-Prozess“.


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